"Aufgetischt" am Welterbesteig Wachau Seine „Wanderung“ am Welterbesteig beginnt in Weißenkirchen. Das ist jener neu beschilderte Wanderweg, der, in der Tradition des Rheinsteiges, über 180 Kilometer durch die Wachau führt. Hannes Gröblacher zeichnet, paust ab und verpackt an unterschiedlichen Abschnitten des Welterbesteigs, aus Freude am spontanen Gestalten, aber auch um den Begriff „Kulturlandschaft“ besser verständlich zu machen. Aufgetischt wäre aber nicht Aufgetischt, gäbe es nicht lustvoll und üppig dargebotene Speisen. Begleitet, wie könnte es anders sein, von Wein und Marillensaft. Besonders stimmungsvoll wird aufgetischt in Lisl Wagner Bachers Landhaus in Mautern, wo in einer parallelen Kochaktion gemeinsam mit dem Kärntner Schwiegersohn Thomas Dorfer „Gailtaler“ Kirtagssuppe und „süßer Griesstrudel“ zubereitet werden. In der Gutshofküche der „Holzapfels“ im Prandtauerhof gibt es kleine Köstlichkeiten für ein Picknick, und in der „Alten Post“ in Melk verwöhnt Küchenchef Johannes Ebner die Zuseher mit „Zweierlei vom Melktaler Milchkalb“. Die „Wiederentdeckung“ einer alten Kulturpflanze, des „Crocus Austriacus“ („Wachauer Safran“) gehört ebenso zu den filmischen Überraschungen, wie das einzige noch bestehende Reben-Treibhaus inmitten der Spitzer Weinrieden und die ältesten Trockensteinterrassen oberhalb des idyllischen Ortes St. Johann im Mauerthale. |




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